Unsere Kirche

Corpus-Christi in Eschenfelden

Der Name „Corpus Christi“ weist auf ein hohes Alter der Kirche hin und auf den Weihetag der Kirche, das Fronleichnamsfest. Corpus Christi heißt übersetzt „Leib Christi“.

Der jetzt bestehende Bau geht auf das 14. Jahrhundert zurück, wobei nur noch der Turm mit seinem Kreuzrippengewölbe mit dem Abschlussstein (verziert mit einem Christuskopf) im Chorraum ursprünglich ist.
Das dazugehörige dreischiffige – und ursprünglich längere – Kirchenschiff wurde 1861 abgebrochen und durch den jetzigen, kleineren Bau ersetzt. Dieser wurde im September 1863 eingeweiht.

Deshalb feiert die Eschenfeldener Kirchengemeinde 2x im Jahr Kirchweih:
den Patroziniums- und Weihetag am Sonntag nach Fronleichnam und den Weihetag des neu aufgebauten Kirchenschiffs am 4. Sonntag im September.

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Die Kirche ist eine Simultankirche, die beiden Konfessionen gehört und auf die Einführung des Simultaneums im Herzogtum Sulzbach durch Herzog Christian August 1562/1563 zurückgeht. Das Simultaneum Herzog Christian Augusts ordnete die Gleichstellung beider Konfessionen (römisch-katholisch und evangelisch-lutherisch) in seinem Herzogtum an. Diese Gleichberechtigung wurde später auch auf die jüdische Religion ausgeweitet.

Die Corpus-Christi-Kirche Eschenfelden liegt an der Route 3 des Simultankirchenradwegs. Einzelheiten zu diesem Radweg mit seinen einzelnen Touren finden Sie unter www.simultankirchenradweg.de

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Die Corpus-Christi-Kirche hat drei Hochaltäre, die aus einem aufgelassenen Kloster in Vilseck stammen. Die beiden Seitenaltäre sind der Heiligen Maria und dem Heiligen Josef geweiht. Die Figuren im Hauptaltar, der auferstandene Jesus, Maria und der Lieblingsjünger Johannes stammen aus dem ursprünglichen gotischen Altar und werden einer Nürnberger Schnitzschule zugeordnet. Die Kanzel wurde 1686 gebaut.

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Empore

Altar
Glocken:
Die Eschenfeldener Kirche zeichnet sich dadurch aus, dass sich sechs Glocken auf dem Turm befinden, von denen die zwei jüngsten 1994 gegossen, aufgezogen und dann geweiht wurden. Zwei Glocken stammen aus dem 16. Jahrhundert.
Die Kirche hat somit ein variables, den unterschiedlichen Gottesdiensten und Anlässen angepasstes Geläute.
An den Festtagen tönt ein volles Läuten über den Ort und die Umgebung.

Glocke